Aha, also am Ende des Blocks steht dann „HongKong Hongkong“, wobei das zweite einen Link darstellt. Anschliessend auf das Suchsymbol klicken und viola, da ist die Position!
Der Abend war der absolute Kracher! Wir waren in einer Bar namens O-Zone, welches die hoechste Bar der Welt ist. Sie gehoert zum Ritz Carlton Hotel, welches das hoechste Hotel der Welt und auch das hoechste Gebaeude (ICC - International Commerce Center) Hong Kongs darstellt.
Im obersten Geschoss des Gebaeudes befand sich die Bar. Dass es dementsprechend luxurioes war, brauch ich an dieser Stelle nicht extra erwaehnen. Ein huebsches Gimmick: der Fahrstuhl hatte sich durch Dimmer und Farbwechsel an die Beleuchtung der Bar langsam angepasst waehrend der Fahrt. Es gab auf der Herrentoilette eine Servicekraft zum aufhalten der Tuer. Ich denke aber nicht als Service, sondern eher um den Fingerabdruecken an der polierten Edelstahltuer entgegen zu wirken. Eine zweite Servicekraft wartet am Waschbecken um einem ein Baumwollhandtuch zu reichen und im Nachhinein die Amatouren wieder zu pollieren. Es gab viele solcher kleineren Sachen mit enormer Wirkung, wie ich denke. Man hatte keinen Eintritt zu zahlen, wenn man jedoch eine der Sitzecken beanspruchen wollte, gab es einen Mindestbestellwert fuer den Tisch. Der lag je nach Groesse und Sitzplatzanzahl zwischen 200 und 400 EUR. Wir waren genug Leute und der Preis war auch so hoch, dass man das locker in der ersten Runde uebertrifft. Das Beste waren aber eigentlich die Fensterbaenke/ Sitzecken an den Aussenfenstern. Da die Bar nochmals einen aeusseren Ring aufwies, der zwar nach aussen hin durch Fenster abgeschottet, aber nach oben hin geoeffnet ist, was sich auf dem folgenden Bild gut erkennen lässt.
Der Ausblick auf HK Island und seine Skyline war phaenomenal. Ich hab nicht viele Fotos geschossen. Zum Einen ist die Belichtungszeit meiner Kamera zu lange, sodass bei dunklen aufnahmen, man lange stillhalten muss. Bei nahen Entfernungen kein Problem. Bei allem was weiter weg ist, wie die Skyline von HK Island im Hintergrund, ist jeder Millimeterruckler eine riesen Veraendungen des Hintergrundes und daher in der Regel unscharf. Zum Anderen outet man sich als popliger Touri, wenn man permanent am Fotoschiessen ist, was natuerlich in der Bar auch nicht gerne gesehen ist.
Demzufolge haben wir uns entschieden richtig auf die Kacke zu hauen. Ben und ich tranken 18 Jahre alten Whiskey 4cl (kostet 15 EUR/ Glas). Danach gab‘s Wein – natuerlich europaeischer – fuer die Flasche 65 EUR. Das schoene, wir bekamen unseren eigenen Kellner, der mit Weinkuehler neben uns stand und uns nachgoss, wenn wir wollten. Das Billigste war uebrigens das Wasser fuer 9 EUR 20ml – aber wie gesagt, war uns zu billig ;-) Preislich war nach oben nahezu alles offen, wobei wir uns trotzdem auf die etwas guenstigeren Sachen beschraenkt haben. Die Preise sind zwar schon teuer, aber fuer europaeische Verhaeltnisse noch durchaus billig. Bei uns wuerde derselbe Luxus gleich mal locker das Zehnfache kosten, denke ich. Die Klientel ist ebenfalls sehr ausgewaelt (hat man zumindest das Gefuehl, weil’s fuer HKer Durchschnittsverhaeltnisse wirklich nicht bezahlbar ist) und komplett durchmischt, sowohl was das Alter betrifft als auch die Herkunft der Gaeste. Man merkt ebenfalls, wenn man sich einmal was richtig teures gegoennt hat, ist es bedeutend einfacher mit Leuten in der Umgebung ins Gespraech zu kommen. Weil auf beiden Seiten die Hemmschwelle sinkt. Ausserdem weiss ja niemand, dass wir nur arme Studenten sind und wiederum kann ich mir ja auch nicht sicher sein, dass das, was mir erzaehlt wird, der Wahrheit entspricht?! Auf jeden Fall ein sehr gelungener Abend mit erstklassiger Atmosphaere und nettem aber sehr belanglosem Smalltalk. Koennen wir leider nur nicht all zu oft wiederholen. Was ich letztlich an dem Abend bezahlt habe, behalte ich lieber fuer mich. Mutti wuerde mir sonst die Spesen kuerzen, wozu sie vielleicht allen Grund haette?!



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